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Give life a chance

So lautet das Motto des Konzertes von Marek Lieberberg in Düsseldorf. Man könnte dieses Motto auch über den deutschen Bundestag hängen. Die Bundesregierung blockiert weiterhin alle Kulturangebote.

Weiterhin hofft die Bundesregierung auf einen Impstoff , dessen Wirksamkeit niemand prognostizieren kann. Es wird weiterhin darauf gedrängt, dass die Bürger ihr Leben massiv einschränken und ihren Interessen nicht mehr nachgehen.

Warum es zu dieser sehr einseitigen Betrachtungsweise kommt , ist mir persönlich vollkommen unverständlich. Aus meiner Sicht ist die Sterblichkeitswahrscheinlichkeit entscheidend für die Bewertung des Risikos. Die Virologen Hendrik Streeck und Jon Ioannidis haben bereits vor drei Monaten herausgefunden , dass die Letalität bei unter 0,5 Prozent liegt. Diese Zahl gibt Aufschluss über das weitere Vorgehen mit dem Virus.

Da für den Einzelnen kein großes Risiko besteht , fallen die Prognosen des RKIs zusammen wie ein Kartenhaus. Da die Modellrechnung mit der das RKI dreihunderttausend Tote bis Ostern vorhergesagt hatte , wurde mit einer Sterblichkeitsrate von 5 Prozent berechnet. Zudem wurde ein exponentielles Wachstum angenommen , welches weltweit ausgeblieben ist.

Bis heute hat das RKI seine dogmatische Herangehensweise nicht korrigiert. Deshalb befürchte ich einen zweiten Lockdown. Wenn man die Logik des exponentiellen Wachstums an den Tag legt, dann befindet man sich immer in einer zweiten, dritten, vierten und siebzigsten Welle. Mir ist es unverständlich , warum die Bundesregierung und das RKI nicht endlich anerkennen , dass es sich um eine niemals endende Dauerwelle handelt.

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Mit Scholz in den Untergang

Die SPD hat einen neuen Kanzlerkandidaten. Olaf Scholz soll die Sozialdemokratie retten und die CDU als stärkste Kraft im Parlament verdrängen.

Der Plan für dieses sehr ehrgeizige Ziel ist für mich noch nicht klar ersichtlich. Dies liegt aber auch daran , dass die CDU ihrem Kandidaten noch nicht benannt hat. Auch bei den Grünen , die der größte Konkurrent im moderaten linken Lager sind, ist die Spitzenkandidatur noch nicht geklärt.

Aktuell sind noch keine ganz klaren thematischen Schwerpunkte von Scholz gesetzt worden. Die Solidaritätswelle , auf der Martin Schulz ins Kanzleramt surfen wollte , hat im Jahr 2017 zu einem Schiffbruch geführt.

Ich bin sehr gespannt , wie sich die SPD von ihrem Koalitionspartner CDU distanzieren kann. Beispielsweise haben beide Parteien die Corona-Maßnahmen im Gleichklang durchgeboxt haben. Jedoch stehen jetzt die großen Insolvenzwellen der Kleinunternehmer an. Wir werden sehen , welche Auffangmaßnahmen die CDU und die SPD vorschlagen werden. Deshalb sind die politischen Karten für 2021 noch nicht verteilt , sondern werden sich erst in der zweiten Jahreshälfte herausbilden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage der Innenpolitik. Die meisten SPD-Wähler haben eine wesentlich konservativere Agenda , als die Parteielite behauptet. An einem SPD-Stammtisch auf den Land wird die Einwanderungspolitik sicherlich anders diskutiert, als im Willy Brandt Haus.

Twitter zensiert Trump

Ich schätze die aktuelle Lage der Pressefreiheit als sehr besorgniserregend ein. Die freie Welt hat immer davon profitiert, dass jeder seine eigene Meinung sagen konnte. Diese ist heute leider nicht mehr in dieser Form gegeben.

Twitter und Facebook haben beide die Löschung von Donald Trumps Wahlkampfbotschaften angeordnet , weil diese angebliche Falschinformationen transportieren würden. Es ging um die Schulöffnung in den USA. Das Trump-Team wollte vermitteln , dass die Kinder in den meisten Fällen einen sehr asymthomatischen Corona-Verlauf haben. Zudem zeigen sich aktuell weder Schulen noch Kindergärten als besondere Beschleuniger der Infektionszahlen. Als Beispiel hierfür kann Deutschland angeführt werden. Hier gab es einen Anstieg der Infektionszahlen, obwohl in den Sommerferien sowohl Kindergärten als auch Schulen geschlossen waren.

Meine Sorge besteht darin , dass Twitter und Facebook entscheiden, welche Informationen der Wähler sieht und welche er nicht sieht. Die Frage , ob die Wahlwerbung immer objektiv sein muss, kann man durchaus sehr differenziert betrachten. Ich erinnere zum Beispiel an die CDU-Wahlwerbung „Freiheit oder Sozialismus“ . Diese Wahlwerbung ist sicherlich nicht besonders objektiv gewählt worden , weil man die Sozialdemokraten damit absichtlich in die Ecke der damaligen Sowjetunion stellen wollte. Jedoch hat die SPD nicht die CDU verklagt, sondern hat versucht mit gezielten Anspielungen die CDU für diese Wahlwerbung abzustrafen. So zählte Helmut Schmidt alle verbalen Entgleisungen seines Gegners Franz Josef Strauß auf und lieferte damit einen guten Grund die CDU nicht ernst zu nehmen. Dies gelang auch , weil die Wähler die Verknüpfung zwischen SPD und Udssr nicht hergestellt hatten. Der SPD ist es also gelungen ,ohne große Empörungsdebatte, die CDU mit ihrem eigenen unsinnigen Spruch zu schlagen und den Angreifer in der politischen Debatte in ein schlechtes Licht zu rücken.

Wieso können wir die politischen Kräfte nicht ihre eigenen Entscheidungen treffen lassen und in einem offenen Wettbewerb darüber streiten lassen. Die Demokraten sollten aus meiner Sicht nicht die Republikaner verklagen, sondern mögliche Unrechte ansprechen und den politischen Gegner damit angreifen.

Keine politische Debatte braucht Twitter und Facebook als Aufpasser für ihre Auseinandersetzung. Facebook und Twitter haben nicht zu bestimmen , was den Wähler überzeugen darf und was nicht.

Gibt es eine Zeit nach Google

Die aktuell vorherrschende Zentralisierung des IT-Bereiches beunruhigt mich sehr. Die Gefahr einer Manipulation bzw. Steuerung durch diese Massen ist leider nicht auszuschließen. Die künstliche Intelligenz , die immer als extrem wichtiger Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie angesehen wird , hat sicherlich nicht nur positive Einsatzmöglichkeiten.

Meine Frage bezieht sich jedoch nicht nur auf den technischen Einsatzbereich , sondern auch auf die Politik der Technologiekonzerne. Eine Umfrage ergab, dass die meisten Google Mitarbeiter Elizabeth Warren unterstützt hatten. Es überrascht natürlich nicht allzu sehr, dass Google Mitarbeiter eher einen sehr den Sozialstaat stärkenden Kurs unterstützen , dürfte nun wenige Menschen überraschen. Jedoch überrascht es schon, wenn man sich die Steuergestaltung des Konzerns in Europa ansieht. Sie versuchen jeden Cent dem Steuersystem zu entziehen und propagieren in den USA das bedingungslose Grundeinkommen.

Die Lüge des technischen Fortschritts

Seit Jahren erzählen alle Zukunftsforscher von dem unglaublichen Tempo des technischen Fortschritts. Dieses Narrativ möchte ich mit diesem Beitrag in Zweifel ziehen.

Schaut man sich nur einmal den Begriff Technik an. Stellen Sie sich vor wir reisen in das Jahr 1969 zurück und machen eine kurze Umfrage. Diese beschäftigt sich mit der Frage , was den Menschen spontan zum Thema „technischer Fortschritt“ einfällt. Sie werden dort verschiedene Antworten bekommen. Ich liste einige der Antworten auf ( Raketen , Autos , Haushaltsgeräte und nur ganz wenige würden Fernseher und ähnliches aufzählen). Wenn man heute über Technik spricht ist dort ausschließlich die Entwicklung von Computern und deren Programmen gemeint. Einem technikbegeisterten Menschen aus 1969 hätte diese Entwicklung sicherlich nicht gefallen. Er würde uns völlig zurecht die Frage stellen, warum sich die folgenden Generationen so sehr auf die Entwicklung von Computern fixiert hatten.

Ein weiteres Beispiel ist die Medizin. Trotz unglaublicher Mittelzuflüsse hat sich die Entwicklung auf diesem Markt extrem an Dynamik verloren. Wenn man sich die Entwicklung der Medikamente genauer ansieht , wird man dieser Überlegung folgen müssen.

Ich möchte meine Kritik an den Pharma-Konzernen jedoch etwas anders begründen. Schauen Sie sich bitte die Websites von Bayer und BASF an. Dort werden die Investors-Relations sehr genau beschrieben. Meiner Meinung nach haben diese Konzerne ein sehr gutes Verständnis dafür entwickelt , wie sie sich als absolute Innovationsträger darstellen ohne diese tatsächlich liefern zu müssen. Die Investoren schätzen Sie als stabil und wachstumsfähig ein. Ich stelle mich gegen diese Meinung. Pharma und Chemie Firmen sind überbewertet und haben seit Jahrzehnten keine Innovationen geliefert. Wenn die Investoren nicht auf die interessenkonfliktgeladenen Prospekte der ETF und Fond Branche hören würden, hätten diese Firmen eine wesentlich niedrigere Bewertung.

Bitte keine Panik

Mir ist es übel aufgestoßen , dass die Medien keine differenzierte Berichterstattung über die steigenden Infektionszahlen in Deutschland liefern. Es ist natürlich völlig richtig , dass die Medien über die Zahlen berichten, jedoch wirft die Art und Weise Fragen auf.

Beispiel Sonntag der 02.08.2020

Warum wird immer Panik verbreitet?

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen liegt bei 240 in den letzten vierundzwanzig Stunden. Diese Zahl ist sehr gering und weicht sehr stark von den vorangegangenen Tagen ab. Meine Frage bezieht sich nicht auf das schwanken der Messergebnisse. Die Schwankungen sind völlig normal und werden auch nicht zu minimieren sein.

Mein Vorwurf richtet sich an alle Medienvertreter , die schon die zweite Welle ausgerufen haben. Ohne abzuwarten , ob sich die Infektionszahlen nun doch wieder stark nach unter korrigieren. Weshalb also die alarmierende Stimmung in die Hände von Markus Söder und Co. treiben? Der vorauseilende Gehorsam , der nun von den Bürgern erwartet wird ist natürlich klar. Alle wieder zurück auf die Couch und hoffen das es wieder besser wird. Ich hoffe , dass sich die Bürger ihre eigene Meinung bilden und sich nicht von Tagesschau und Welt unter Druck setzen lassen.

Berichterstattung über die USA

In Deutschland wird oft sehr negativ über die USA berichtet. Es wird beispielsweise von den Corona-Weltmeistern gesprochen. Sie werden von einem verrückten Präsidenten regiert und haben eine lange Tradition an rassistischen Entgleisungen. Das Bild , welches uns von der Bundesregierung und den ihr nahe stehenden Medien verbreitet wird, ist schlicht und einfach zu vereinfacht und undifferenziert.

Man muss die US- Strategien nicht für sehr clever halten. Jedoch kann man nicht ausblenden, dass die USA in den letzten zwanzig Jahren ein beeindruckendes Wachstum hingelegt haben. Zudem sind sie das letzte Land , welches seinen Bürgern noch durch gewisse deregulierte Märkte die Chance auf persönlichen Wohlstand gibt. Vor allem aber sind sie wirtschaftlich stärker , als alle anderen Länder der Welt. Das liegt aktuell noch an ihrem unglaublich großen militärisch-industriellen Komplex, wird aber in sehr naher Zukunft durch die unglaubliche Macht der Online-Plattformen ausgetauscht werden. Die USA werden auf absehbare Zeit immer Teil der europäischen Staaten bleiben. Sie sind wirtschaftlich , aber auch militärisch unverzichtbar.

Mich stört es sehr, dass in der deutschen Medienlandschaft die USA als Land voller Hinterwäldler darstellt werden. Die USA haben riesige Schwächen, wie beispielsweise Armut , Ungleichheit und starke Abhängigkeit von mehreren globalen Oligopolen. Aber die USA haben auch extreme Vorteile gegenüber sehr vielen anderen Staaten. Sie haben einen klaren militärischen Führungsanspruch und globale Champions des Kapitalismus in ihren Reihen.

Mut zum kritischen Denken

Teil 1

Unsere Welt teilt sich nicht in rechts und links , wie es uns gerne die Medien erklären wollen. Sie teilt sich zwischen aktiven und passiven Menschen und diese Entwicklung ist wesentlich gefährlicher. Es wird nur noch konsumiert und nicht mehr produziert. Dies gilt für Politik , Sport , Kunst und Religion . Man sieht eine Verelendung öffentlicher Plätze (beispielsweise Bahnhöfe im ländlichen Gebiet) , die an Tristesse und Niedergang kaum zu überbieten sind . Schuld daran ist natürlich auch der Staat aber auch der Bürger. Die Gesellschaft muss wieder mehr Uneigennütziges tun um für jeden Einzelnen eine bessere Umgebung zu schaffen. Dieses Ziel wird von Niemandem formuliert , weil es eine Anstrengung für jeden Bürger bedeuten würde und davon ist leider niemand zu überzeugen.

Um gleich mit der angekündigten Selbstkritik zu beginnen, möchte ich Ihnen meine politische Heimat nennen. Es ist die FDP. Selbstverständlich fallen Ihnen jetzt mehr oder weniger gerechtfertigte Vorurteile ein. Ich für meinen Teil bin mit meiner Auswahl zufrieden. Ich habe gelernt mich durchzusetzen und konnte auch schon meine ersten politischen Erfolge feiern. Das Schlimmste , dass den Parteien passieren kann sind unkritische und unreflektierte Mitglieder und Mandatsträger. Deshalb können Sie sich gleich auf meine Kritikpunkte an der FDP gefasst machen. Ich würde mir wünschen, dass alle anderen Parteien ähnlich kritische Mitglieder hätten.

Warum sind die meisten Menschen von der Politik gelangweilt?

Meiner Einschätzung nach sind die meisten Menschen von derideologischen Ausrichtung der meisten Politiker enttäuscht .Sie suchen nach Antworten und nicht nach Positionen, die sie in jedem Wahlprogramm nachlesen können. Ihnen fehlt die persönliche Note in den Ausführungen der Politiker. Sie lassen nicht ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen in ihre Reden und Diskussionsbeiträge einfließen, sondern beten gebetsmühlenartig den Parteikurs herunter.